So ziehen die Herden ihre Kreise,
auf Böden von gesäter Hand.
Manche Schäflein -
oder sind es die meisten -
sie tun blind was man von ihnen verlangt.
Um sorgsam Folge zu leisten,
oder sich an Bestätigung zu nähren,
um sich gegen niemanden zu verwehren,
damit der Schutz des Gewohnten bestehen bleibt,
diese eine Konstante,
gut gemeint -
gewiss,
doch erstickt oft im Keim was wirklich ist.
Zu entsprechen gilt es,
und nicht aufzufallen -
ja nicht!
nur dann,
dann würde die reiche Ernte warten,
jene, die aus Bedingungen gedeiht,
die gedüngte Brut der Vielen,
die glauben zu wissen,
was "man" tut.
Doch was ist richtig?
Was falsch?
Was wahr?
Und wie fühlt sich Echtheit an?
Sind es nicht die Wilden -
rebellisch werden sie genannt -
die auf Umwegen eigne Pfade finden,
die stolpern, fallen und sich erheben,
weil das Bauchgefühl mächtiger ist als der Verstand,
der Verstand, der in den Herden als Wahrheit wird geschult.
Doch jedes einzelne Schäflein möge selbst erfahren, welcher Weg der beste ist.
Dieses Spüren kommt mit den Jahren,
wenn die größte aller Wellen bricht.
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Schwarz ist eine gute Farbe.