OHNE TITEL

ein bisschen wie ich bin

nur ein bisschen, was du siehst

von mir

wenn du meine Zeilen liest

meine Bilder einbeziehst

in dein Hier

in das, was du gerade brauchst

in das, was dich nährt

wenn du in eine andere Welt abtauchst

meine Sinne nehmen zu viel wahr, manchmal

die Stunden der Nacht, meist viel zu schmal

weil ich unentwegt denke

nicht zur Ruhe komme

während ich meine Gedanken, meine Fragen lenke

und wenn ich mal nichts zu fragen habe

frage ich mich Dinge wie: warum ich beim Kämmen meine Augen schließe

oder was wär, wenn ich mein Gedankenkarussell verließe

was geschehen möge, wenn ich die Spreu vom Weizen trennte

und die Essenz ins Innen bringe

ein bisschen wie ich bin

wenn ich mit den Worten ringe

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DER SILBERSTREIF

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DIE WAHRHEIT